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Sehen bedeutet, dass Lichtstrahlen, die ins Auge fallen, lichtempfindliche Rezeptoren und dadurch Nerven anregen, Signale ans Gehirn zu senden.Ein Lichtstahl trifft auf die Hornhaut und dann auf die Iris bzw. die Pupille. Die Pupille (Irisblende) reguliert den Lichteinfall ins Auge. Sie verengt sich bei starker Helligkeit und weitet sich in der Dämmerung. Das Licht dringt durch die vordere Kammer, die Linse und den Glaskörper hindurch und gelangt schließlich bis zur Netzhaut, wo dann das gesehene Licht oder Bild um 180 Grad gespiegelt wird. In der Netzhaut werden diese Lichtreize von den Fotorezeptoren, den Zapfen und Stäbchen, aufgenommen und in Nervenreize umgewandelt. Die Nervenreize gelangen zum Sehnerv und werden über die Sehbahnen zum Sehzentrum im Gehirn weitergeleitet. Im Gehirn müssen die Sinneseindrücke beider Augen verarbeitet und koordiniert werden. Das Gesehene wird wieder um 180 Grad gedreht und vom Gehirn als einheitliches Bild wahrgenommen. Unsere Fähigkeit, in der Nähe und in der Ferne liegende Dinge scharf zu sehen, hängt damit zusammen, dass sich die Wölbung der Linse verändern kann. Beim Blick in die Ferne ist die Wölbung der Linse relativ flach, schauen wir in die Nähe, wird die Krümmung stärker. Wir können also nicht gleichzeitig in die Nähe und in die Ferne scharf sehen, unser Gehirn steuert die Wölbungen der Linse ohne unser weiteres Zutun in Sekundenbruchteilen. Kapitel:
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Sehen bedeutet, dass Lichtstrahlen, die ins Auge fallen, lichtempfindliche Rezeptoren und dadurch Nerven anregen, Signale ans Gehirn zu senden.